Mittwoch, 31. Oktober 2007

Das Daedalus Projekt

In einem US Blog habe ich vom Daedalus Projekt gelesen. Nach kurzen Nachdenken kam ich sehr schnell zu dem Schluß dass das Muster auch auf mich sehr gut paßt.

Wenn die Verweildauer in einem MMO tatsächlich diesem Muster entspricht dann erklärt es auch warum Vorhersagen aus der Vergangenheit vom Ausweichen auf andere Spiele bei Unzufriedenheit mit dem bisherigen weitgehend ausgeblieben sind. Wer sich in der burnout phase befindet ist wohl kaum offen für neues. Und in der recovery phase ist es weitgehend egal ob es ein neues oder das alte gehaßte Spiel ist ... die Verweildauer im Spiel ist nicht mehr hoch genug um massive Reaktionen auszulösen.

Unklar bleibt - wie kommt es dass EQ1 und UO manche Spieler so lange halten konnten ?

Luna

1 Kommentar:

Gudi hat gesagt…

Ich habe mir nur das erste Bild angeguckt. Eine gaußche Normalverteilung (die Kurve). Endgame-Casual, also online gehen und das MMORPG als Chatprogramm nutzen und hier und da mal irgendwo aushelfen. Ist doch normal, bei allen kommt die Freude auf etwas Neues und verfliegt dann wieder.
Was fehlt ist eine Abzweigung. Ich sehe nirgends die Leute, die im Spiel bleiben, weil sie die besten sein wollen, Sammeltrieb, Gier, Neid und das Bedürfnis "etwas zu sein" - also die Leute, die nach den größten Herausforderungen streben, wie PVE-Raids, PVP-Kämpfe oder die besten/seltensten Gegenstände zu besitzen.
Außerdem fehlt mir der Suchtaspekt. Ich höre auf...... ach nee doch nicht, ich halte es nicht mehr aus ohne das Spiel. Dort kennt man mich, dort habe ich eine Aufgabe, dort bin ich nicht alleine. Wäh wäh.